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Danke an alle Wegbereiter und Hilfen — benz, wbx, smultron, sap, tyler, gecko2; Sponsoren wie z.B. Ypnose; die OpenBSD‑ und NetBSD®‑Projekte; Codekontributoren, ob namentlich genannt/bekannt oder anonym; die Finanzspritzen meiner seligen Oma; …

Angefangen hat alles, als Theo de Raadt (heute vor 17 Jahren) ausgerechnet wtf „niemals!“ in OpenBSD haben wollte. Usque ad dato hatte ich bereits eine Sammlung lokaler Patches, die ich peu à peu einschicken wollte; ab dem Zeitpunkt hat sich eine Spaltung angezeichnet, die dann keine sieben Monate später durch Eröffnung eines eigenen CVS-Repositories, Import von OpenBSD und Applizieren der sich bis dahin angesammelt habenden Änderungen (mehrere Mebibytes an Patches!) vollzogen wurde. Scotty™ verlieh die erste Subdomain, die uns von Webhosting (Tripod, ToH, …) wegbrachte, und bogus (damals bogusano) und waldi verschafften uns dann „echte“ Domains.

Das bekannteste Logo — der Silhouettendæmon — stammt vom ekkoBSD-Projekt, das später OpenBSD auf eine ähnliche Weise geforkt hat, aber nicht lange überlebt hat.

Silhouettendæmon 

Der Künstler smultron von MidnightBSD (dem BSD mit der Katze) hat aus der schon seit den Frühzeiten bestehenden CI/CD-Schrift Gentium und dem BSD-Maskottchen das folgende Alternativemblem geschaffen, um die Probleme „wir brauchen was mit Vektor“ und „die CDs mit dem Logo in schwarz sehen zwar supertoll aus, aber im Print haben wir oft weiße Hintergründe“ zu umschiffen:

the “m”

„daemon“ steht übrigens für „disc and execution monitor“ und hat keine religiösen Konnotationen. Marshall Kirk McKusick hat mehr zur Geschichte von „beastie“ (Bee-eS-Dee).

#MirBSD als europäisches Projekt ist recht einzigartig, auch wenn es keine hohe Verbreitung gefunden hat, da es eine Nische bedient, die andere kontemporäre Betriebssysteme nicht ausfüllen. Die Subprojekte wie jupp, mksh, und inspirierte Patches und Pakete in anderen Betriebssystemen streuen den Geist unter die Masse, und auch die Standardlizenz von MirBSD bringt europäisches Flair und eine Einsicht in der Formulierung, die sie als OSS-Lizenz nicht nur für Software sondern für jedwege Werke verwendbar macht. Die Entwicklung ist leider aktuell „auf Sparflamme“, da es wieder ein Einmannprojekt geworden ist und ich mein täglich Brot woanders verdienen muß… aber auch COBOL lebt noch, und die Entwicklung mag langsam sein, aber stetig verbessert sich was.

Und wir hatten viel Spaß dabei! (Und wir vermissen die mehreren genannten Freunde, die nicht mehr unter uns weilen.)

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    sarah

  • 1 Comments

  • Yesterday - 18:18 Tom Teichler

    Was sagst Du immer zum Geburtstag? Mein herzliches Beileid :P?